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Als eine der bekanntesten Kompositionen der (Kirchen-)Musikgeschichte bewegt sich Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem bis heute im Spannungsfeld zwischen Mythos und historischer Wirklichkeit. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Werk reicht von Fragen seiner Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte über analytische, aufführungspraktische und liturgisch-theologische Perspektiven bis hin zu kulturhistorischen Fragestellungen sowie Fragen der Musikvermittlung und medialen Inszenierung. Anlässlich des diesjährigen Oratorienprojektes der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf wird das Requiem im Seminar aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und kontextualisiert. Die inhaltlichen Schwerpunkte werden zu Beginn des Semesters gemeinsam festgelegt. Ein Ziel des Seminars ist die Konzeption und Erstellung eines Programmheftes für die Konzerte am Ende des Semesters. Auf diese Weise werden wissenschaftliche Fragestellungen mit praxisorientierten Formen der Wissensvermittlung verknüpft. Das Seminar richtet sich sowohl an die Mitwirkenden des Oratorienprojektes als auch an alle weiteren interessierten Studierenden. |
- Lehrende*r: Benjamin Bosbach